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Matcha

Matcha Tee aus Japan in Pulverform

Matcha Tee – zwischen Trend und Traditionen

In meinem Geschäft werde ich oft nach Matcha befragt, wo er herkommt, über seine Wirkung, worauf man achten sollte bei der Zubereitung, warum Matcha so teuer ist, wozu man den Chasen (Bambusbesen braucht) und vieles mehr. Ich versuche mal ein paar Details zu erklären.

Matcha-Anbau

Matcha bedeutet gemahlener Tee oder Teepulver. Man könnte also auch schwarzen Tee mahlen und „Matcha“ draufschreiben. Was ist denn nun aber der „echte“ Matcha?

Es sind grüne Teeblätter, die  im Frühling geerntet werden und ca. 2-4 Wochen voll beschattet werden.  Teenetze werden  über die Teesträucher gespannt und da nur sehr wenig Licht zu den Teesträuchern durchdringt, entwickelt sich das Chlorophyll stärker. Geerntet wird nur das erste, ganz junge, grüne Blatt, selten auch das zweite Teeblatt, jegliche Blattrippen und Äderchen werden entfernt, sodass nur das reine Teeblatt (nennt man Tencha)  gedämpft, getrocknet und gemahlen wird. Würde man die Blattrippen nicht entfernen, würde der Tee bitterer schmecken. Nur ca. zwei Prozent der gesamten japanischen Teeernte können zu Tenchablättern und dann zu Matcha verarbeitet werden. Davon kommt nur ein Bruchteil in Europa an.

Matcha enthält viele gesunde Stoffe wie:

  • Vitamine
  • Koffein
  • Eisen
  • Kalium
  • Catechine

Da grüner Tee und Matcha erst im Darm verarbeitet werden, vertragen die meisten Menschen das enthaltene Koffein besser, als z. Bsp. Kaffee und unser Körper braucht auch länger für den Abbau des Koffein. Wir sind klar im Kopf, unsere Konzentration lässt nicht so schnell nach, unser Herz wird nicht beeinträchtigt und unser Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren.

Preis und Aussehen

Matcha sollte eine satte, grüne Farbe haben. Das ist ganz wichtig. Oft gibt es preiswerte Sorten im Supermarkt oder Drogeriemarkt. Minderwertiger Matcha ist oft bräunlich, grau oder blassgrün. Das ist meist gemahlener Sencha und kein Tencha. Der beste Matcha kommt aus Japan. Eines der ältesten Anbaugebiete ist Uji und Umgebung.  Pro Gramm Matcha sollte man mit einem Euro oder mehr rechnen. Die Produktion ist sehr aufwendig und die Teeplantagen sind begrenzt. Auch die Teemeister, die Matcha produzieren können, sind rar. Um 30g Matcha zu produzieren , braucht eine Steinmühle, ca 1 Stunde. Matcha riecht ganz fein und öffnet man die Dose, entschwindet ein feiner, grüner Staub. Bitte achtet auf Bioqualität.

Zubereitung des Matcha

Braucht man einen Bambusbesen? Diese Frage höre ich sehr oft. Ja, braucht man. Was braucht man noch?

  • eine Matchaschale oder zur Not geht auch eine hohe Müslischale
  • einen Bambusbesen (Chasen)
  • 1-2g Matcha
  • pro Gramm Matcha ca. 80 ml Wasser, 70 Grad
  • Zeit

Das gefilterte Wasser abkochen und auf ca. 70 Grad abkühlen lassen. 2g Matcha in eine vorgewärmte Matchaschale geben. Den Chasen befeuchten und das Wasser zum Matcha geben. Mit dem Chasen den Matcha aufschäumen. Bewegt den Besen, als würdet ihr ein W schreiben, ganz schnell. Dann entsteht der typische Schaum und das Matchapulver vermischt sich optimal mit dem Wasser. Wer mal auf ein Klümpchen Matcha gebissen hat, weiß, dass das nicht so lecker schmeckt. Nehmt euch Zeit und genießt in Ruhe diesen wohlschmeckenden Tee.

Radiobeitrag vom SWR2 zum Thema Matcha:

Hört mal rein, was Kos-Tea-Inhaber, Oliver Seifert und ich, dazu erzählen.

 

Bis bald

Eure Antje

 

 

 

 

 

 

 

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Fastenzeit 2017

Fastenzeit 2017: Über Teefasten, Basenfasten und Gemüsetees - Teekonvent Berlin

Fastenzeit – mit Kräuterkraft zu neuem Schwung

Am 01.03.2017 beginnt die Vorbereitung auf eines der wichtigsten Feste der Christen, dem Osterfest. Es wird gefastet.

Nun bin ich nicht gläubig, aber ich verbinde diese 40 Tage mit bewusstem Essen und Trinken. Auf was verzichtest Du in dieser Zeit? Auf Zigaretten, Milchprodukte, Fleisch, Schokolade oder Alkohol? Willst du Heilfasten, eine Detoxkur machen, willst Du ein bisschen abnehmen, die angefutterten Kilos des Winters loswerden? Oder mehr Sport treiben?

 

Teefasten

Es gibt viele Möglichkeiten, sich bewusster und gesünder zu ernähren. Eine Möglichkeit ist das Teefasten, ganz klassisch, jegliche Kalorienzufuhr wird unterbunden. Man trinkt über den Tag verteilt mindestens 3 Liter Tee, am besten Kräutertee.

Kräutertee

  • Holunderblüten und Lindenblüten sind besonders geeignet
  • Kamille ist besonders magenfreundlich
  • Buchweizen und Ingwer wärmen von Innen und fördern die Durchblutung
  • Hopfen und Melisse beruhigen
  • Salbei, Pfefferminze und Kümmel entgiften toll

 

Basenfasten

Eine andere Möglichkeit ist das Basenfasten. Hierbei sollen Schlacken und Säuren durch basische Lebensmittel abgeführt werden, der Stoffwechsel kommt in Schwung und wir fühlen uns fitter und gesünder. Im Gegensatz zum Heilfasten kann man beim Basenfasten auch feste Nahrung zu sich nehmen, möglichst basisch natürlich, wie Gemüse, Kräuter oder Keimlinge, Gemüsesäfte und natürlich Kräutertees

  • Brennessel entwässert
  • Fenchel beruhigt und hilft bei der Verdauung
  • Löwenzahn entgiftet
  • Ringelblume reinigt unser Blut
  • Schafgarbe wirkt antibakteriell

Es gibt auch Kräuterteemischungen, die wohlschmeckend sind oder Gemüsetees, die auch als Grundlage für Suppen  Soßen oder in Smoothies, den besonderen Kick geben.

Gemüsetee

Wir führen Bouncing Broccoli, mit Spirulina, Tomato Twist, mit Tulsi, Pirate Pumkin, mit Quitte und Kurkuma und Captain Carrot, mit Koriandersamen und Ingwer.

 

Alle Sorten sind in Bioqualität und ohne Aromastoffe und Zusätze.

 

Falls Du also mehr Gemüse in dein Leben bringen willst, dann los. Die Fastenzeit beginnt und der Sommer kommt ganz sicher.

 

In diesem Sinne

 

Eure Antje